Unicef: 1,4 Millionen Kindern in Krisenländern droht der Hungertod


Während die deutsche Bundesregierung unter Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) über Milliardeninvestitionen in die Bundeswehr nachdenken, droht laut Einschätzung des Kinderhilfswerkes Unicef, rund 1,4 Millionen Kindern in Nigeria, Sudan, Südsudan und Jemen in diesem Jahr 2017 – der Hungertod. Für besonders dramatisch erklärt das UN-Kinderhilfswerk in einer aktuell veröffentlichten Mitteilung die Lage im Jemen und in Teilen Nigerias.
Im Jemen, wo seit fast zwei Jahren ein Bürgerkrieg tobt, seien rund 462.000 Kinder akut unterernährt, erklärte das UN-Kinderhilfswerk. Im Nordosten Nigerias, wo dschihadistische Gruppen kämpfen, seien es 450.000 Kinder. Dem Hungersnot-Frühwarnsystem – Fews Net – der UN-Organisation zufolge sind einige entlegene Regionen des nigerianischen Bundesstaats Borno bereits seit Ende vergangenen Jahres von einer Hungersnot betroffen. In Somalia seien wegen Dürre 185.000 Kinder akut bedroht, in den kommenden Monaten könne diese Zahl auf bis zu 270.000 ansteigen, warnte Unicef. Im Südsudan seien mehr als 270.000 Kinder unterernährt, teilte Unicef hierzu auf Anfrage von Deutsche Tageszeitung mit. In Teilen des nördlichen Bundesstaates Unity, wo rund 20.000 Kinder lebten, herrsche bereits Hungersnot. Im Südsudan sind laut Unicef insgesamt über eine Million Kinder von schwerer Mangelernährung betroffen. Der Leiter von Unicef Südsudan, Jeremy Hopkins sagt hierzu fast schon flehend: "Wenn wir sie nicht rechtzeitig erreichen, werden viele von ihnen sterben".
Der UN-Nothilfekoordinator für den Jemen, Jamie McGoldrick, sprach von sieben Millionen Menschen, die in dem Land nicht wüssten, "wo ihre nächste Mahlzeit herkommen soll". Im Jemen wütet seit Anfang 2015 ein Bürgerkrieg zwischen den Huthi-Rebellen und den Truppen von Präsident Abd Rabbo Mansur Hadi. Seit März 2015 fliegt eine von Saudi-Arabien angeführte Militärkoalition Luftangriffe auf die Rebellen. Seitdem wurden mehr als 7400 Menschen getötet. Wenn Sie spenden möchten um Kindern in Not zu helfen und es finanziell können, ohne sich selber in Not zu bringen, so klicken Sie bitte HIER  (L.Machmudov--DTZ)
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